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Mehr Demokratie an der Schule!
Zwei engagierte Lehrer aus unserer Adolf-Kolping-Berufsschule waren zum diesjährigen Deutschen Lehrerforum eingeladen. Neben Workshops und Vorträgen gab es dort vor allem auch Diskussionen zum Thema Demokratie-Bildung.
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Mehr Demokratie an der Schule!

 

Zwei engagierte Lehrer aus der Adolf-Kolping-Berufsschule München waren zum diesjährigen Deutschen Lehrerforum eingeladen. Neben Workshops und Vorträgen gab es dort vor allem auch Diskussionen zum Thema Demokratie-Bildung.

Immer wieder kommt es zu Ereignissen, die am deutschen Rechtsstaat rütteln. Mit "Volkes Stimme" oder vermeintlich "logischem Menschenverstand" wird unsere Demokratie angezweifelt. Umso wichtiger ist es, diese Demokratie bereits frühzeitig in den Köpfen unserer Kinder zu verankern. "Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit" war deshalb das Thema auf dem diesjährigen Lehrerforum in Bad Boll. Demokratie frühzeitig zu erlernen und zu erfahren ist das wirksamste Mittel, um die Zukunft einer demokratischen Gesellschaft zu sichern, hieß es dabei. Die Schule als zentraler Ort der demokratischen Wissensvermittlung und als Erfahrungsraum für demokratische Werte und Normen habe dabei eine große Bedeutung.

Auch zwei Lehrer aus der Adolf-Kolping-Berufsschule München konnten sich an diesem Lehrerforum beteiligen. Julia Bodensteiner und Patrick Oberdörfer wurden nach Bad Boll eingeladen, weil sie sich durch zahlreiche Unterrichtsprojekte, schulübergreifende Netzwerke und Kontakte, starkes Engagement im Schulalltag, ihre Lehrtätigkeiten an der LMU und TUM und durch bundesweite Auszeichnung hervorgetan hatten.

Auf dem Forum haben die Lehrer dann gemeinsam Forderungen erarbeitet, die jetzt an die Politik herangetragen werden sollen: Zum einen sollten Schülerinnen und Schülern ihrem Alter gemäß vielfältige Wege zur Mitbestimmung an der Schule ermöglicht werden, zum anderen sollten auch die Lehrkräfte selbst mehr Mitsprache erhalten. Darüber hinaus sei es wichtig, Demokratiebildung zu einem festen Teil der Aus- und Weiterbildung für Lehrkräfte zu machen. Eine Vernetzung zwischen den Schulen sowie eine höhere Transparenz der Angebote seien weitere Voraussetzungen dafür, dass gesellschaftliche Werte im Unterricht lebendig vermittelt werden können.

Diese Vernetzung ist auch das was die beiden Lehrer der AKB am Lehrerforum am meisten schätzten. So konnten neue Kontakte und Netzwerke zwischen den insgesamt 80 eingeladenen Lehrern aufgebaut werden, es gab interessante Fortbildungen von Lehrkräften für Lehrkräfte und beeindruckende Einblicke in die Arbeiten und Leistungen der Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland.

 

Simon Vornberger, Referent für Öffentlichkeitsarbeit

25.10.2019
Fotos: Patrick Öberdörfer